Beiträge

Gefüllte Vollkorn-Wraps

Gefüllte Vollkorn-Wraps 

Gefüllte Vollkorn-Wraps 

In den letzten Wochen habe ich mich immer wieder an gefüllten Wraps probiert. Mittlerweile habe ich das, nach meinem Geschmack, perfekte Rezept kreiert und möchte es gerne mit euch teilen. Am ernährungsphysiologisch sinnvollsten sind tatsächlich gefüllte Vollkorn-Wraps. Die sind allerdings verhältnismäßig selten. Aber es gibt eine Supermarktkette, deren Namen eine gewisse Ähnlichkeit mit einem großen Energieunternehmen hat. Dort bekommst Du mitunter Vollkorn-Wraps. Im Notfall bringt dich aber auch ein Wrap aus Nicht-Vollkorn-Weizenmehl nicht um (ohne Gewähr). Das Rezept ist super einfach und schnell zu machen. Also auch als Snack für Zwischendurch super geeignet. Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit :) Weiterlesen

Einsam zu speisen macht leicht hart und roh - Walter Benjamin -

Speisen: Lieber in Gemeinschaft

Einsam zu speisen macht leicht hart und roh.
– Walter Benjamin –

Der wohl tragischste Philosoph der Frankfurter Schule, Walter Benjamin, hat mit diesem Zitat den Nagel auf den Kopf getroffen. In lediglich acht Worten beschreibt er anschaulich, wie wichtig es für uns Menschen ist, miteinander in Kontakt zu treten. Dabei erkannte er auch die große Bedeutung des gemeinsamen Essens. Ein wenig Ernährungsphilosophie zum Speisen gefällig?

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Rezept: Spaghetti-Champignons-Pfanne

Spaghetti-Champignons-Pfanne

Rezept: Spaghetti-Champignons-Pfanne mit frischem Spinat und Pinienkernen (für 4 Portionen)

Diese Spaghetti-Champignons-Pfanne weist durch den aromatischen Frischkäse eine cremige Konsistenz auf, die uns hervorragend gemundet hat. Wenn Du es noch bunter mag, kann Du das leckere Pilzgericht noch mit geviertelten Cocktailtomaten dekorieren. Ich persönlich mag die cremige Konsistenz der Frischkäse-Sauce am liebsten mit einem ordentlichen Schärfegrad. Aber Vorsicht: Ich unterschätze jedes Mal, wie viel Schärfe eine kleine Chili-Schote entfalten kann.

Wir wünschen dir/euch viel Spaß beim Nachkochen.  Weiterlesen

Gelüste und Genüsse

Gelüste und Genüsse

Gelüste – jetzt oder nie?

In unserer modernen Leistungsgesellschaft wird von uns erwartet, dass wir unsere Gelüste und innersten Wünsche aufschieben. Wir versuchen unsere Weltreichweite stetig zu erhöhen und verzichten dadurch oftmals auf das, was wir im aktuellen Moment wollen. Aber leider heißt „später“ oftmals „nie“.
Giovanni Boccaccio, der als Schriftsteller, Dichter und Humanist der Renaissance bekannt geworden ist, scheint dieses Paradox bereits vor über 600 Jahren erkannt zu haben.  Weiterlesen

Zeit gönnen zum Genießen

Zeit gönnen zum Genießen

Zeit gönnen zum Genießen

Es ist gar nicht so leicht, beim Versuch seinen Weg im Leben zu finden, seine Bedürfnisse nicht zu vergessen. In der individualisierten Welt des mitteleuropäischen 21. Jahrhunderts muss jede und jeder etwas Besonderes sein. Wer es nicht schafft, sich von seinen Mitmenschen abzuheben, geht in der grauen Masse unter. Ein Kapitalverbrechen im Auge des Individualismus. Viele Menschen glauben daher in Zeiten der Aufklärung, dass sie reich, berühmt und natürlich schlank sein müssten, um einen Wert als Mensch zu haben. Dabei bleibt oft auf der Strecke, uns die Zeit zum Genießen zu gönnen. Die Autorin Marie von Ebner-Eschenbach scheint diesen Trend bereits im 19 Jahrhundert erkannt zu haben. Ihre Beobachtungen zeigen sich in folgendem Zitat:

Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nie, zu Tisch setzen.

Marie von Ebner-Eschenbach

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Gefüllte Paprika mit Couscous

Gefüllte Paprika mit Couscous

Gefüllte Paprika mit Couscous

Heute gab es bei uns eine Variante eines ziemlichen Klassikers: gefüllte Paprika. In unserer Variante ist sie mit Couscous gefüllt, Reis bietet sich jedoch auch an. Aber auch Hack ist möglich. Für die Vegetarier*innen unter uns, ist natürlich auch vegetarisches Hack eine gute Option. Dazu passt eine feurig scharfe Tomatensauce und/oder ein knackiger Salat. Aber auch deine eigenen kreativen Ideen kannst Du gerne mit in das Rezept einfließen lassen. Weiter unten findest Du unsere Variante des Rezepts für gefüllte Paprika.

Viel Spaß beim Ausprobieren :-) Weiterlesen

Leidenschaften vs. Vernunft

Leidenschaften vs. Vernunft

„Die Vernunft ist und sollte auch nur Sklave der Leidenschaften sein, und sie kann nie zu einer anderen Aufgabe herangezogen werden als ihnen zu dienen und zu gehorchen.“ -David Hume

Leidenschaften oder Vernunft – das ist hier die Frage. Passt das moderne Menschenbild des „Homo Öconomicus“ auf die menschliche Natur? Oder ist es an der Zeit, dieses platonische Menschenbild zu begraben und durch eine lustvollere, leidenschaftliche Philosophie zu ersetzen?

Im heutigen Blogbeitrag beschäftigen wir uns mit der Idee, dass unsere Leidenschaften das eigentliche Primat des Lebens sein könnten. Vielleicht lagen David Hume und Epikur mit einigen ihrer Betrachtungen näher an der Realität als Platon, dessen Philosophie sich bei uns in Mittel- und Westeuropa durchgesetzt hat.

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Abnehmen?

Abnehmen? – Eine Idee für Agnostiker

Das Abendland, also Westeuropa, ist entscheidend von der Philosophie Platons geprägt. Platon teilte Emotionen und Leidenschaften in gut und schlecht ein. Mäßigung und Ehrliebe sind für ihn „rein gut“. Begierden und Lüste sind für ihn „schlecht“. Unsere heutigen Ernährungsempfehlungen sind geprägt durch diese Doktrin. Aber woher wusste Platon das eigentlich so genau? Naja, er war halt Philosoph – und Philosophen müssen so etwas wissen. Hmm, irgendwie scheint diese Begründung seiner Lehren etwas, wie soll ich sagen, kurz gedacht. Doch wie entstand der Gedanke, dass wir alle ständig abnehmen müssten? Weiterlesen

Genießen statt Verzichten

Genießen statt Verzichten

Wenn wir über Möglichkeiten sprechen mit unserem eigenen Verhalten, Treibhausgasemissionen einzusparen, gehen viele Menschen direkt in Deckung. Warum ist das so? Ich vermute, dass ein großer Teil der Antwort darin zu suchen ist, dass wir dazu neigen, uns gegenseitig zu beschuldigen. Wir scheinen unser Engagement für den Klimaschutz daran zu bemessen, wie sehr wir unter unserem Verzicht leiden. Doch, wer möchte schon gerne verzichten? Niemand! Es klingt furchtbar. Es klingt nach Lebensträume begraben und das will nun wirklich keiner. Stattdessen dürfen wir damit beginnen, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Klar, wir konsumieren zu viel und müssen uns zukünftig einschränken. Doch wir können in unserer Kommunikation den Genuss in den Vordergrund stellen, statt den Verzicht. Wie das funktionieren kann, erkläre ich euch im heutigen Blogbeitrag. Weiterlesen

Genuss beim Essen

Genuss beim Essen

Wir wissen es eigentlich alle. Gesunde Ernährung ist wichtig. Aber keiner weiß ob sich langfristig angelegte Strategien lohnen. Es kann einem jederzeit ein Klavier auf den Kopf fallen und dann im letzten Moment daran denken zu müssen, dass man eben auf den leckeren Schokoriegel verzichtet hat; das ist bestimmt richtig unangenehm. „Die Sicherheit des Todes und die Unsicherheit seines Zeitpunkts“ beschreibt den menschlichen Konflikt zwischen Hedonismus und Askese. Wir müssen in unserem modernen Leben ständig nach einer Balance zwischen Genuss und Disziplin suchen. Im heutigen Blogbeitrag möchte ich ein wenig über das Zusammenspiel von Genuss und Gesundheit philosophieren. Jeder der Lust hat mit zu philosophieren, ist herzlich eingeladen.

Genießen oder gesund ernähren?

„Gesunde Ernährung“ klingt nach Askese. „Lecker essen“ klingt hedonistisch. Die Worte mit denen wir unsere Nahrungsaufnahme beschreiben, bestimmen wie wir unser Essen wahrnehmen. Für viele Menschen, mit denen ich beruflich und privat über die Themen Ernährung und Essen gesprochen habe, stehen sich Genuss und Gesundheit unterbewusst diametral gegenüber. Meiner Ansicht nach liegt der Grund für diese Ansicht in einem unvollständigen Verständnis in unserer Gesellschaft von gesundem Essen und wertschätzendem genießen.

Genießen ist gesund

Man kann argumentieren, wie es Philosophie-Professor Robert Pfaller tut, dass Genuss immer ein ungutes Element beinhaltet(https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/philosophie-von-der-lust-auf-genuss-und-verzicht). Aus eigener Erfahrung muss ich dem allerdings teilweise widersprechen. Ein gesundes und gleichzeitig leckeres Essen kann sehr genussvoll sein. Ein Spaziergang oder eine Laufeinheit mit guten Gesprächen ist reiner Genuss und sehr gesund für Körper, Geist und Seele. Gute Musik kann das Leben bereichern ohne negative Elemente zu beinhalten. Es kommt darauf an, aus welchen Blickwinkeln ich mein Essen und mein Leben betrachte. 

Genießen heißt wertschätzen 

Bin ich selber im Stress und mit meinen Gedanken ständig bei meinen materiellen Bedürfnissen, fällt es mir schwer mein Essen und mein Leben zu genießen. Nehme ich mir dagegen die Zeit mein Essen zuzubereiten und in Ruhe zu essen, kann ich tiefe Dankbarkeit dafür empfinden. Dann fällt mir auf, was für ein großes Glück es ist, im ersten Jahrtausend der Menschheitsgeschichte zu leben, in dem ein Großteil der Menschen genug zu essen haben. Dass ich unglaubliches Glück habe, heute und in Deutschland zu leben. Dann merke ich, dass Genuss, Wertschätzung und Dankbarkeit Hand in Hand gehen. 

Genießen zum Stressabbau

Den Genuss, den Herr Professor Pfaller anspricht, kenne ich allerdings auch. Die Art Bedürfnisbefriedigung, die als kleine Schwester der Sucht bezeichnet wird. Die Art von Bedürfnisbefriedigung, die man nach einem stressigen Tag zu brauchen meint. Das Bier, der Wein, die Zigarette, das Glücksspiel und so weiter. Die Art von Bedürfnisbefriedigung, die zwangsweise ein negatives Element enthält. Ein Hormoncocktail, den unser Belohnungssystem liebt. Einfach weil diese Art zum genießen so schnell und zuverlässig positive Emotionen hervorruft. Ist diese archaische Technik mit Stress umzugehen gut oder schlecht? 

Fazit 

Es gibt meines Erachtens durchaus gesunden, achtsamen Genuss. Dieser ist eine Frucht der menschlichen Entwicklung von Bewusstsein. Er könnte als „vernünftiger Genuss“ beschrieben werden. Wir besitzen aber auch einen unvernünftigen Anteil, den wir befriedigen wollen. Dieser ist archaischer Natur. Er kommt aus dem instinktiven, tiefersitzenden Teil unseres Primaten-Gehirns. Deswegen ist diese Art von Genuss so schwer zu kontrollieren. Letztendlich geht es darum, die Balance zwischen dem vernünftigen und dem unvernünftigen Genuss zu finden. Denn eins steht fest:

Genuss braucht der Mensch!

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