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Rezept: Spaghetti-Champignons-Pfanne

Spaghetti-Champignons-Pfanne

Rezept: Spaghetti-Champignons-Pfanne mit frischem Spinat und Pinienkernen (für 4 Portionen)

Diese Spaghetti-Champignons-Pfanne weist durch den aromatischen Frischkäse eine cremige Konsistenz auf, die uns hervorragend gemundet hat. Wenn Du es noch bunter mag, kann Du das leckere Pilzgericht noch mit geviertelten Cocktailtomaten dekorieren. Ich persönlich mag die cremige Konsistenz der Frischkäse-Sauce am liebsten mit einem ordentlichen Schärfegrad. Aber Vorsicht: Ich unterschätze jedes Mal, wie viel Schärfe eine kleine Chili-Schote entfalten kann.

Wir wünschen dir/euch viel Spaß beim Nachkochen.  Weiterlesen

Zeit gönnen zum Genießen

Zeit gönnen zum Genießen

Zeit gönnen zum Genießen

Es ist gar nicht so leicht, beim Versuch seinen Weg im Leben zu finden, seine Bedürfnisse nicht zu vergessen. In der individualisierten Welt des mitteleuropäischen 21. Jahrhunderts muss jede und jeder etwas Besonderes sein. Wer es nicht schafft, sich von seinen Mitmenschen abzuheben, geht in der grauen Masse unter. Ein Kapitalverbrechen im Auge des Individualismus. Viele Menschen glauben daher in Zeiten der Aufklärung, dass sie reich, berühmt und natürlich schlank sein müssten, um einen Wert als Mensch zu haben. Dabei bleibt oft auf der Strecke, uns die Zeit zum Genießen zu gönnen. Die Autorin Marie von Ebner-Eschenbach scheint diesen Trend bereits im 19 Jahrhundert erkannt zu haben. Ihre Beobachtungen zeigen sich in folgendem Zitat:

Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nie, zu Tisch setzen.

Marie von Ebner-Eschenbach

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Gefüllte Paprika mit Couscous

Gefüllte Paprika mit Couscous

Gefüllte Paprika mit Couscous

Heute gab es bei uns eine Variante eines ziemlichen Klassikers: gefüllte Paprika. In unserer Variante ist sie mit Couscous gefüllt, Reis bietet sich jedoch auch an. Aber auch Hack ist möglich. Für die Vegetarier*innen unter uns, ist natürlich auch vegetarisches Hack eine gute Option. Dazu passt eine feurig scharfe Tomatensauce und/oder ein knackiger Salat. Aber auch deine eigenen kreativen Ideen kannst Du gerne mit in das Rezept einfließen lassen. Weiter unten findest Du unsere Variante des Rezepts für gefüllte Paprika.

Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂 Weiterlesen

Genießen statt Verzichten

Genießen statt Verzichten

Wenn wir über Möglichkeiten sprechen mit unserem eigenen Verhalten, Treibhausgasemissionen einzusparen, gehen viele Menschen direkt in Deckung. Warum ist das so? Ich vermute, dass ein großer Teil der Antwort darin zu suchen ist, dass wir dazu neigen, uns gegenseitig zu beschuldigen. Wir scheinen unser Engagement für den Klimaschutz daran zu bemessen, wie sehr wir unter unserem Verzicht leiden. Doch, wer möchte schon gerne verzichten? Niemand! Es klingt furchtbar. Es klingt nach Lebensträume begraben und das will nun wirklich keiner. Stattdessen dürfen wir damit beginnen, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Klar, wir konsumieren zu viel und müssen uns zukünftig einschränken. Doch wir können in unserer Kommunikation den Genuss in den Vordergrund stellen, statt den Verzicht. Wie das funktionieren kann, erkläre ich euch im heutigen Blogbeitrag. Weiterlesen

Genuss beim Essen

Genuss beim Essen

Wir wissen es eigentlich alle. Gesunde Ernährung ist wichtig. Aber keiner weiß ob sich langfristig angelegte Strategien lohnen. Es kann einem jederzeit ein Klavier auf den Kopf fallen und dann im letzten Moment daran denken zu müssen, dass man eben auf den leckeren Schokoriegel verzichtet hat; das ist bestimmt richtig unangenehm. „Die Sicherheit des Todes und die Unsicherheit seines Zeitpunkts“ beschreibt den menschlichen Konflikt zwischen Hedonismus und Askese. Wir müssen in unserem modernen Leben ständig nach einer Balance zwischen Genuss und Disziplin suchen. Im heutigen Blogbeitrag möchte ich ein wenig über das Zusammenspiel von Genuss und Gesundheit philosophieren. Jeder der Lust hat mit zu philosophieren, ist herzlich eingeladen.

Genießen oder gesund ernähren?

„Gesunde Ernährung“ klingt nach Askese. „Lecker essen“ klingt hedonistisch. Die Worte mit denen wir unsere Nahrungsaufnahme beschreiben, bestimmen wie wir unser Essen wahrnehmen. Für viele Menschen, mit denen ich beruflich und privat über die Themen Ernährung und Essen gesprochen habe, stehen sich Genuss und Gesundheit unterbewusst diametral gegenüber. Meiner Ansicht nach liegt der Grund für diese Ansicht in einem unvollständigen Verständnis in unserer Gesellschaft von gesundem Essen und wertschätzendem genießen.

Genießen ist gesund

Man kann argumentieren, wie es Philosophie-Professor Robert Pfaller tut, dass Genuss immer ein ungutes Element beinhaltet(https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/philosophie-von-der-lust-auf-genuss-und-verzicht). Aus eigener Erfahrung muss ich dem allerdings teilweise widersprechen. Ein gesundes und gleichzeitig leckeres Essen kann sehr genussvoll sein. Ein Spaziergang oder eine Laufeinheit mit guten Gesprächen ist reiner Genuss und sehr gesund für Körper, Geist und Seele. Gute Musik kann das Leben bereichern ohne negative Elemente zu beinhalten. Es kommt darauf an, aus welchen Blickwinkeln ich mein Essen und mein Leben betrachte. 

Genießen heißt wertschätzen 

Bin ich selber im Stress und mit meinen Gedanken ständig bei meinen materiellen Bedürfnissen, fällt es mir schwer mein Essen und mein Leben zu genießen. Nehme ich mir dagegen die Zeit mein Essen zuzubereiten und in Ruhe zu essen, kann ich tiefe Dankbarkeit dafür empfinden. Dann fällt mir auf, was für ein großes Glück es ist, im ersten Jahrtausend der Menschheitsgeschichte zu leben, in dem ein Großteil der Menschen genug zu essen haben. Dass ich unglaubliches Glück habe, heute und in Deutschland zu leben. Dann merke ich, dass Genuss, Wertschätzung und Dankbarkeit Hand in Hand gehen. 

Genießen zum Stressabbau

Den Genuss, den Herr Professor Pfaller anspricht, kenne ich allerdings auch. Die Art Bedürfnisbefriedigung, die als kleine Schwester der Sucht bezeichnet wird. Die Art von Bedürfnisbefriedigung, die man nach einem stressigen Tag zu brauchen meint. Das Bier, der Wein, die Zigarette, das Glücksspiel und so weiter. Die Art von Bedürfnisbefriedigung, die zwangsweise ein negatives Element enthält. Ein Hormoncocktail, den unser Belohnungssystem liebt. Einfach weil diese Art zum genießen so schnell und zuverlässig positive Emotionen hervorruft. Ist diese archaische Technik mit Stress umzugehen gut oder schlecht? 

Fazit 

Es gibt meines Erachtens durchaus gesunden, achtsamen Genuss. Dieser ist eine Frucht der menschlichen Entwicklung von Bewusstsein. Er könnte als „vernünftiger Genuss“ beschrieben werden. Wir besitzen aber auch einen unvernünftigen Anteil, den wir befriedigen wollen. Dieser ist archaischer Natur. Er kommt aus dem instinktiven, tiefersitzenden Teil unseres Primaten-Gehirns. Deswegen ist diese Art von Genuss so schwer zu kontrollieren. Letztendlich geht es darum, die Balance zwischen dem vernünftigen und dem unvernünftigen Genuss zu finden. Denn eins steht fest:

Genuss braucht der Mensch!

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