Beiträge

Anti-Diätkultur

Anti-Diätkultur – Artikelsammlung

Die regelmäßigen Leser*innen meines Blogs wissen bereits, dass die Diätkultur mir ein Dorn im Auge ist. Und zwar ein gewaltiger. Denn diese Kultur fördert einen ungesunden Schlankheitswahn. Auch und nicht zuletzt in den sozialen Medien. Gestörtes Essverhalten und eine negative Einstellung dem eigenen Körper gegenüber sind damit zusammenhängende Folgen und Warnzeichen für die Entstehung manifester Essstörungen. Darüberhinaus ist die Kehrseite des Schlankheitsideals die Diskriminierung und Stigmatisierung mehrgewichtiger Menschen. Die immer stärker aufkeimende Anti-Diätkultur kann Aufklärungsarbeit leisten und Menschen bestärken. Hier habe ich eine Sammlung an Artikeln zusammengestellt, die zeigen, dass die Diätkultur, wissenschaftlich betrachtet, keine Daseinsberechtigung hat. Weiterlesen

Gesammelte Rezepte

Gesammelte Rezepte

Als ich letztens gecheckt habe, wieviele Rezepte sich auf dem Blog von VerumVita angesammelt haben, war ich ehrlich erstaunt. Denn mittlerweile sind 20 Rezeptideen entstanden, die ich als lecker und gesundheitsförderlich genug ansehe, um diesen Blog kulinarisch zu bereichern. Also wird es Zeit, dachte ich mir, einen Blogbeitrag mit dem Namen „Gesammelte Rezepte“ zu verfassen. Ich werde diese Seite regelmäßig um weitere Rezeptideen ergänzen. Zudem möchte ich sie nach Jahreszeiten ordnen. Einerseits, weil die meisten der verwendeten Zutaten zu den jeweiligen Jahreszeiten in Deutschland Saison haben. Zum anderen, weil ich manche Speisen einfach „frühlingshaft“, „sommerlich“, „herbstlich“ oder „winterlich“ finde. Ich hoffe, mit dieser Sammlung die eine oder andere Anregung für meine Leser*innen geben zu können. Viel Spaß beim Nachmachen :-) Weiterlesen

Toast Mediterrano

Toast Mediterrano – Rezeptidee

In den letzten Wochen hatte ich das Gefühl, dass es mal wieder Zeit für eine Rezeptidee auf dem Blog von VerumVita sei. Also habe ich mit kreativem Ausprobieren nach etwas gesucht, das relativ schnell zubereitet, mediterran im Geschmack und reich an frischem Gemüse ist. Mittlerweile ist mir eine Kombination gelungen, die sowohl bei mir als auch meiner Lebensgefährtin hervorragend ankommt. Das Rezept hört auf den Namen „Toast Mediterrano“. Falls du auf Avocado, Halloumi und Tomaten stehst, solltest du das Rezept unbedingt ausprobieren. Weiterlesen

Ernährungstagebücher

Ernährungstagebücher für Wohlbefinden

Traditionell arbeiten Ernährungsberater*innen mit Ernährungsprotokollen. Der Zweck? Die Feststellung und Analyse dessen „was“ Klient*in über den Tag zu sich nimmt. Anschließend werden auf dieser Grundlage rational begründbare Ernährungstips gegeben. Das Kernproblem an dieser Methodik ist, dass der große Teile unserer Ernährungsentscheidungen unbewusst gefällt werden. Deswegen haben wir uns einen umfassenderen Ansatz überlegt: Neben dem „Was“ beleuchten unsere Ernährungstagebücher auch das „Wie“ und „Warum“ der Essentscheidungen. Unsere Ernährungstagebücher stehen im Einklang mit unserem Unternehmenszweck: Möglichst vielen Menschen helfen ein gutes Leben zu führen. Weiterlesen

Cocos-Curry

Cocos-Curry mit Reis (bunt)

Bei uns zu Hause gibt es äußerst selten Cocos-Curry. Warum eigentlich? Der Grund ist so simpel wie bequem- bei uns auf der Lister Meile gibt es einen tollen Vietnamesen. Wenn wir Lust auf asiatisches Essen haben, steht dieser Laden ganz oben auf unserer Liste. Das sollte jedoch kein Grund sein, kein eigenes, leckeres Cocos-Curry zubereiten zu können. Also habe ich mich vorletzte Woche an die Herausforderung gewagt und ein wenig herumexperimentiert. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden.  Weiterlesen

Diätkultur

Diätkultur – Eine Frage der Disziplin?

Wer meinen Blog verfolgt, weiß um meine grundsätzliche Abneigungen gegen Diäten. Und dass, obwohl diese funktionieren. Im Zweifelsfalle immer und immer wieder. Aber was stört mich so sehr am Diäthalten, dass ich darüber schreiben möchte? Diese und weitere Fragen werde ich in diesem Essay beantworten, der sich um die Thematik „Diätkultur“ drehen wird. Eine starke kulturelle Strömung, in der ein Denksystem aufrechterhalten wird, dass dicke Menschen konsequent und institutionell diskriminiert und stigmatisiert. Es bewegt sich jedoch etwas in unserer Gesellschaft. Die Diätkultur wird bekämpft und alternative Lebensstile (wieder-)entdeckt.  Weiterlesen

Orthorexie - Die Geschichte von Mark

Orthorexie – Die Geschichte von Mark

In der heutigen Essgeschichte geht um die tragische Geschichte des Fitnessinfluencers Mark. Wie immer sind Identitäten durch Veränderung von Namen, Orten und Handlungen geschützt. Für einige Menschen auf den sozialen Medien mag sich diese Geschichte möglicherweise trotzdem wie ein Spiegelbild anfühlen. Das ist leider nicht vermeidbar, weil das Phänomen, das ich mit dem kontrovers diskutierten Namen „Orthorexie“ beschreibe, auf Instagram, Facebook, YouTube und Co. so stark zelebriert und idealisiert wird, dass krank und gesund in einem wirren Zerrbild ineinander zerfließen. Dieser Blogbeitrag erzählt die „Erfolgsgeschichte“ der Orthorexia nervosa anhand von Ereignissen im Leben von Mark.  Weiterlesen

Das Unbehagen im dicken Körper

Das Unbehagen im dicken Körper

Das Unbehagen im dicken Körper

1930 schrieb Sigmund Freud eine seiner bedeutendsten Schriften: Das Unbehagen in der Kultur. Er beschreibt darin, wie das moderne Individuum aggressive Triebe und animalische Lust unterdrücken muss, um die kulturell-gesellschaftliche Stabilität nicht zu gefährden. Diese Unterdrückung führt laut Freud (stark verkürzt) zum „Unbehagen in der Kultur“. Freud lebte in einer Zeit, in der die Sexualität (besonders die weibliche) von extremen Repressionen umzingelt war. Es war die Zeit der Hysterie. Heute ist die Lust am Essen von extremen Repressionen umzäunt (besonders die weibliche). Es ist die Zeit der Diäten und die der Essstörungen. Im heutigen Blogbeitrag geht es um das Unbehagen im dicken Körper als die Verkörperung des Unbehagens in der Kultur des 21. Jahrhunderts. Dabei widmen wir uns auch der Paradoxie, dass extremes Dick- und Schlanksein vielleicht näher beieinander liegen könnten, als man dies auf den ersten Blick vermuten würde.

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Essprobleme - Emanuels Geschichte

Essprobleme – Emanuels Geschichte

Essprobleme

Traditionell gehen wir in unserer Gesellschaft davon aus, dass Ernährung als mehr oder weniger abgetrennter Teil vom restlichen Leben zu betrachten sei. Bei Emanuel ist das auf jeden Fall anders. Seine Essprobleme begannen mit der Trennung seiner Eltern. Ein Lösungsweg wurde erst dann erkennbar, als er seine eigene Zerrissenheit überwinden konnte. Die Geschichte von Emanuel und seinen Essproblemen wirft eine philosophische Grundfrage auf: Ist Essverhalten eine Sache des bewussten Wissens und Handelns oder eine tief mit unserer Identität verstrickte, großenteils unbewusst ablaufende Angelegenheit? Weiterlesen

Der essende Mensch - Homo manducare

Der essende Mensch – Homo manducare

Der essende Mensch

Die Wirtschaftswissenschaften haben ihre eigene Frankenstein-Geschichte geschrieben. Diese Geschichte handelt vom Homo öconomicus. Einem Menschenschlag, der sich dem vermeintlich Rationalen verschrieben hat. Lust- und gefühlsfeindlich, ist radikale Nutzenmaximierung seine neue Religion. Dabei wird keine Sphäre des menschlichen Lebens ausgelassen. Auch die Nahrungsaufnahme ist längst Teil des Einflussbereichs vom Homo öconomicus geworden. Wir sprechen dann von „gesunder Ernährung“ als Zufuhr der „objektiv richtigen“ Nährstoffe. Dabei kann eine rein rational-ökonomische Beschreibung niemals adäquat beschreiben, was Essen ausmacht. Nebenbei sei erwähnt, dass es „die eine gesunde Ernährung für alle“ nicht gibt. Wer das Phänomen „Essen“ wirklich verstehen möchte, muss sich dem essenden Subjekt, dem Homo manducare zuwenden. Also: Wer oder was ist der essende Mensch? Weiterlesen