VerumVita - Wahres Leben
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Aktuelle Artikel rund um Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden

Gesundheitsfördernde Arbeitsgestaltung: Wenn die Tätigkeit selbst zur Quelle der Gesundheit wird

Schon 1986 hielt die WHO in der Ottawa-Charta fest: Arbeit soll eine Quelle der Gesundheit sein, nicht der Krankheit. Doch der Satz blieb in vielen Unternehmen ein Plakat im Foyer. Gudrun Faller hat sechs konkrete Gestaltungsebenen benannt, auf denen aus diesem Anspruch betriebliche Realität wird – von der Ergonomie bis zur Vereinbarkeit. Dieser Beitrag zeigt, wie gesundheitsfördernde Arbeitsgestaltung wirklich gelingt – und warum sie nicht beim Schreibtischstuhl endet.

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Kommunikationsorientierte Organisationsentwicklung: Warum BGF mit echtem Dialog beginnt

Gesundheit am Arbeitsplatz lässt sich nicht verordnen. Sie entsteht aus einem ehrlichen, kontinuierlichen Dialog zwischen Führung und Mitarbeitenden. Gudrun Faller hat dafür den Begriff der *kommunikationsorientierten gesundheitsförderlichen Organisationsentwicklung* geprägt – ein sperriges Wort für eine einfache Wahrheit: Ohne tragfähige Kommunikation wird jede BGF-Maßnahme zur Fassade. Wie echter Dialog gelingt – und warum er die wichtigste Investition Ihres Unternehmens sein könnte.

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Kultur der Achtsamkeit und Sozialvermögen: Warum unsichtbares Kapital messbar wirkt

Vertrauen, Reziprozität und geteilte Werte sind keine weichen Faktoren – sie sind das Sozialvermögen eines Unternehmens. Bernhard Badura und die Bielefelder Forschungsgruppe haben gezeigt, dass dieses unsichtbare Kapital messbar auf Gesundheit, Engagement und Produktivität wirkt. Ein Essay über die Kultur der Achtsamkeit, drei empirisch belastbare Dimensionen des Sozialkapitals – und warum betriebliche Gesundheitsförderung dort beginnt, wo Gesundheit aufhört, Privatsache zu sein.

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Reale Mitgestaltungsmöglichkeiten: Warum Eigenverantwortung nicht verordnet werden kann

Eigenverantwortung lässt sich nicht von oben verordnen. Sie entsteht dort, wo Mitarbeitende reale Mitgestaltungsmöglichkeiten in einem klar definierten Rahmen erleben. Ein ausführlicher Essay über Partizipation in der Betrieblichen Gesundheitsförderung – warum sie wirkt, woran sie scheitert, und welche Instrumente (Gesundheitszirkel, Arbeitssituationsanalyse nach Nieder, Großgruppenverfahren) in mittelständischen Unternehmen in Hannover und darüber hinaus den Unterschied machen.

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Ressourcenorientiertes Denken & Handeln: Stärken stärken statt Defizite verwalten

Wirksame Betriebliche Gesundheitsförderung reduziert nicht nur Belastungen – sie baut Ressourcen auf: persönliche, organisationale und soziale. Wer im Betrieb nur Defizite verwaltet, übersieht den entscheidenden Hebel für nachhaltige Gesundheit am Arbeitsplatz. Ein praxisnaher Essay über die salutogene Wende in der BGF – und warum sie für mittelständische Unternehmen in Hannover und darüber hinaus die wirksamste Investition in Mitarbeitergesundheit ist.

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Titelbild für Mittel zum Leben: Warum unser Selbstwert entscheidet, wie wir uns ernähren

Mittel zum Leben: Warum unser Selbstwert entscheidet, wie wir uns ernähren

Vor fast zehn Jahren habe ich VerumVita gegründet – mit der Intuition, dass im Wort *Lebensmittel* auch *Mittel zum Leben* steckt. Heute weiß ich: Die übliche Logik ‚bessere Lebensmittel führen zu einem besseren Leben' ist nicht falsch, aber schwächer als ihre Umkehrung. Wer sein Leben mag, sucht von selbst nach guten Mitteln, es zu nähren. Die Variable, die diese Umkehrung erklärt, heißt Selbstwert. Ein Essay darüber, woher er kommt, wie er sich verändern lässt – und warum er entscheidet, was am Abend auf unserem Teller landet.

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Titelbild für Vom Verstehen zum Mitgefühl: Wie die Neurowissenschaft Rogers' Intuition präzisiert

Vom Verstehen zum Mitgefühl: Wie die Neurowissenschaft Rogers' Intuition präzisiert

1957 formulierte Carl Rogers Empathie als Grundbedingung jeder heilsamen Beziehung. Fast sechs Jahrzehnte später zeigte Tania Singer mit bildgebenden Verfahren, dass Rogers' Empathiebegriff zwei neurobiologisch verschiedene Prozesse bündelte: Schmerzresonanz und Mitgefühl. Der Moralphilosoph Paul Bloom kam zeitgleich zu einem ähnlichen Schluss – aus einer ganz anderen Richtung. Dieser Essay zeichnet nach, wie Singers Neurowissenschaft Rogers' Empathiebegriff in zwei distinkte Prozesse auflöste – Schmerzresonanz und Mitgefühl – und fragt, was das für die Ernährungstherapie bedeutet: Warum Gefühlsansteckung nicht heilt – und warum erst Mitgefühl die Kraft hat, die Rogers' Empathie versprach.

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Titelbild für Über Gewicht: Wir müssen gestalten – Bericht vom parlamentarischen Abend in Berlin

Über Gewicht: Wir müssen gestalten – Bericht vom parlamentarischen Abend in Berlin

Am 15. April 2026 kamen im Allianz Forum am Brandenburger Tor 200 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesundheitswesen zusammen, um über die Zukunft der Adipositas-Prävention zu diskutieren. Prof. Dr. Marion Nestle lieferte die Keynote zu 'Food Politics', ein hochkarätiges Panel debattierte Zuckersteuer und GLP-1-Medikamente. Dieser Beitrag ordnet den Abend aus ernährungspsychologischer Perspektive ein und fragt, was das für unsere Arbeit in Hannover bedeutet.

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Titelbild für Warum Scham niemals motiviert: Über die Verwechslung von Schuld und Scham in der Ernährungstherapie

Warum Scham niemals motiviert: Über die Verwechslung von Schuld und Scham in der Ernährungstherapie

„Sie müssen sich einfach mehr zusammenreißen.” In diesem Satz steckt nicht nur ein Missverständnis über Gewichtsregulation – sondern ein fundamentales Missverständnis über die Psychologie der Scham. Ein Essay über die Unterscheidung zwischen Schuld und Scham, über den Blick des Anderen und die Frage, warum eine gewichtsinklusive Gesellschaft kein Luxus ist, sondern eine therapeutische Notwendigkeit.

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Titelbild für Die unsichtbare Beziehung: Warum Übertragung in der Ernährungsberatung unvermeidlich ist – und warum das kein Problem ist

Die unsichtbare Beziehung: Warum Übertragung in der Ernährungsberatung unvermeidlich ist – und warum das kein Problem ist

Die Kollegin wird zur strengen Mutter, der Klient zum trotzigen Kind – und keiner von beiden merkt es. Übertragung ist in der Ernährungsberatung nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Die Frage ist nicht, ob sie stattfindet, sondern ob wir sie erkennen. Ein Essay über Freuds wichtigste Entdeckung, ihre Bedeutung für die Beratungspraxis und die Grenzen gut gemeinter Empfehlungen.

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Titelbild für Warum Ernährungstherapie mehr ist als Verhaltensänderung: Ein Plädoyer für den psychologischen Methodenmix

Warum Ernährungstherapie mehr ist als Verhaltensänderung: Ein Plädoyer für den psychologischen Methodenmix

Die Psychologie hat ihren Platz in der Ernährungstherapie gefunden – ein gewaltiger Fortschritt. Doch in der Praxis wird 'psychologisch' oft mit 'verhaltenstherapeutisch' gleichgesetzt. Warum das zu kurz greift, was die Essbiografie über die Grenzen der Verhaltenstherapie verrät und weshalb ein integrativer Methodenmix keine Option, sondern eine Notwendigkeit ist.

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Titelbild für Die Psychologie des Jojo-Effekts: Wenn die Waage nicht mehr belohnt

Die Psychologie des Jojo-Effekts: Wenn die Waage nicht mehr belohnt

Zu Beginn einer Diät liefert die Waage täglich Dopamin. Dann stagniert das Gewicht – und das Gehirn sucht sich seine Belohnung zurück. Der Jojo-Effekt ist kein Versagen, sondern ein neurobiologisch vorhersagbares Muster. Ein Essay über die Psychologie hinter dem Kreislauf aus Verzicht und Rückfall – und über die Frage, was geschieht, wenn wir aufhören, unser Wohlbefinden an eine Zahl zu knüpfen.

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Titelbild für Frieden (mit dem Essen schließen)

Frieden (mit dem Essen schließen)

Von Platon über Kant bis Martin Buber: Dieser philosophische Essay verbindet die drei Dimensionen des Friedens - innerer, interindividueller und politischer Frieden. Ausgehend vom intuitiven Essen und 'Frieden mit dem Essen schließen' zeigt der Beitrag auf, wie Urvertrauen, Bildung und Selbstreflexion die Grundlage für friedliches Zusammenleben schaffen. Eine tiefgreifende Analyse über die Verbindung von Essen, Identität und gesellschaftlichem Frieden.

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